AMD kann Verluste reduzieren
Intel-Konkurrent AMD konnte im zweiten Quartal seine Verluste gegenüber dem Vorjahr deutlich reduzieren. Der Chiphersteller geht für die Zukunft von einer weiteren Verbesserung der Bilanzsituation aus.
Im zurückliegenden zweiten Quartal hat Chiphersteller AMD bei 645 Mio. Dollar Umsatz einen Verlust von 140 Mio. Dollar verbuchen müssen. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vergleichszeitraum um sieben Prozent gesteigert werden, gab gegenüber dem ersten Quartal aber um zehn Prozent nach. Die Verluste konnten allerdings im Vergleich zum zweiten Quartal 2002 um gut 45 Mio. Dollar reduziert werden. Trotz konstant roter Zahlen sehen die AMD-Manager aber optimistisch in die Zukunft. Die Chefetage geht von weiteren Umsatzzuwächsen bei gleichzeitiger Reduzierung der operativen Kosten aus. Das soll langfristig auch die Rückkehr in die Gewinnzone ermöglichen. In den letzten zwölf Monaten konnte AMD seine operativen Kosten von 897 Mio. Dollar im zweiten Quartal des Vorjahres über 840 Mio. Dollar im ersten Quartal 2003 auf aktuell 769 Mio. Dollar senken.