Antipirateriekampagne geht in die zweite Runde
Die Organisatoren der Antipirateriekampagne "Raubkopierer sind Verbrecher" wollen nicht nachlassen, gegen illegales Kopieren vorzugehen.
"Wir wollen nicht die breite Bevölkerung kriminalisieren, aber massenhaftes Downloaden und Kopieren von illegalem Filmmaterial - auch durch Privatpersonen - können und wollen wir nicht mehr dulden", erklärte Dr. Elke Esser, Geschäftsführerin der Zukunft Kino Marketing GmbH, am 11. März in einer Pressemitteilung. "Immer mehr Urheber werden ihre Rechte geltend machen und auf Schadensersatz klagen", so Esser weiter. Dabei vertraue man auf die GVU, die zuvor bereits mitgeteilt hatte, dass deutsche Gerichte 2003 wegen Urheberrechtsverletzungen mehr Geld- und Gefängnisstrafen verhängt hätten als in den Vorjahren. Darüber hinaus würden Filmverleiher zunehmend eigene Raubkopier-Beauftragte zur Fahndung nach illegalem Material einsetzen. Zudem setze man große Hoffnungen auf das digitale Wasserzeichen, mit dem Raubkopien erkannt und zurückverfolgt würden. Weiterhin werde man mit der Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher" Aufklärungsarbeit leisten: Für die zweite Runde wurden unter der Überschrift "Wo ist Papi?" ein neuer TV- und Radiospot sowie ein entsprechendes Plakatmotiv vorgestellt.