BITKOM fordert mehr Innovationsförderung
In einem am Dienstag vorgestellten Zehn-Punkte-Programm fordert der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) mehr Innovationsförderung seitens der Politik.
In einem am Dienstag vorgestellten Zehn-Punkte-Programm setzt sich der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) dafür ein, Innovationsförderung zu einer politischen Querschnittsaufgabe aller Ressorts zu machen. So sollten beispielsweise Breitbandnetze für schnelle Internetverbindungen flächendeckend ausgebaut und auch mobil nutzbar werden. Darüber hinaus fordert der Verband, die Regulierung von Medien- und Telekommunikationsdiensten zu modernisieren und Urheberrechte besser zu schützen. Außerdem korrigierte der BITKOM seine Wachstumserwartungen für 2004 etwas nach unten und geht nun davon aus, dass der ITK-Markt im kommenden Jahr voraussichtlich um zwei Prozent auf 134 Mrd. Euro zulegen werde. Auf der CeBIT im März hatte der Verband noch ein Wachstum von drei Prozent prognostiziert. Die Wachstumsaussichten gestalten sich in den einzelnen Bereichen sehr unterschiedlich: So seien die Umsätze mit Geräten und Systemen drei Jahre in Folge gesunken, während Telekommunikationsdienste einen Boom verzeichnet hätten. Innerhalb der Telekommunikation werde nach Einschätzungen des Verbands 2004 erstmals der Mobilfunk vor dem Festnetz rangieren. Das größte Wachstum würden weiterhin Internet- und Onlinedienste mit einem Plus von 16 Prozent in diesem und 13 Prozent im kommenden Jahr verzeichnen.