BKA: Razzia gegen Computerhacker

BKA: Razzia gegen Computerhacker

Auch das Bundeskriminalamt (BKA) hat sich in einer Pressemitteilung zum Vorgehen gegen die deutsche Raubkopiererszene geäußert.

Nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) hat die Staatsanwaltschaf Köln gegen 126 in Deutschland wohnhafte Mitglieder des Internetforums "Liquid FXP" Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Computersabotage, Datenveränderung und anderer Straftaten eingeleitet. Am 16. März wurden in 15 Bundesländern 132 Hausdurchsuchungsbeschlüsse und am 18. 337 vollstreckt. Dabei habe es sich um die erste bundesweite Durchsuchungsaktion gegen Mitglieder eines Internetforums gehandelt, die im Verdacht stehen, über das Internet eine Tauschbörse betrieben zu haben. Die Forumsmitglieder hätten Sicherheitslücken bei weltweit 11.820 Servern festgestellt. Die Beschuldigten hätten diese "gehackt" und danach eigene Server installiert. Nach bisherigen Erkenntnissen seien auf den "gehackten" Servern 2500 verschiedene Spielfilme, Computerprogramme und Musikstücke entdeckt worden, die die GVU überwiegend als Raubkopien qualifiziert habe. Laut BKA gehören der Gruppierung insgesamt 476 Mitglieder aus 33 Staaten an.

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