Capcom wieder in schwarzen Zahlen
Capcom hat das erste Halbjahr des Geschäftsjahrs 2003/04 mit einem leichten Gewinn abgeschlossen. In den ersten sechs Monaten des Vorjahrs war noch ein deutliches Minus verzeichnet worden.
Mit 919 Mio. Yen (rund 7,1 Mio. Euro) Gewinn hat Capcom die ersten sechs Monate (April bis September 2003) des laufenden Geschäftsjahrs abgeschlossen. Im Vergleichszeitraum hatte der Videospieleproduzent noch ein Minus von 17,3 Mrd. Yen (ca. 134 Mio. Euro) verzeichnet. Der Umsatz gab im bilanzierten Zeitraum um 13 Prozent auf 22,5 Mrd. Yen (rund 174 Mio. Euro) nach. Das Fehlen eines Toptitels sei verantwortlich für den Einbruch. Außerdem hätten Spiele wie "MegaMan X7" die Verkaufsziele nicht erreicht. "Dass wir im ersten Halbjahr weniger Spiele veröffentlicht haben als ursprünglich geplant, hängt mit der Umstrukturierung unserer Entwicklungsabteilung zusammen", sagte Heiji Oshima, Vice President bei Capcom, zum Umsatzrückgang. Der Veröffentlichungsschwerpunkt liegt für Capcom nun klar auf den kommenden sechs Monaten. Unter anderem steh der Release von "Resident Evil: Outbreak" und "Onimusha 3" an. Für das Gesamtjahr erwartet die Unternehmensführung 63 Mrd. Yen Umsatz (ca. 487 Mio. Euro) und 4,2 Mrd. Yen Gewinn (rund 33 Mio. Euro).