Design und Spiele sind Handykaufkriterium für Kids
Das Institut für Jugendforschung hat die Ergebnisse einer repräsentativen Studie vorgelegt, die das Handynutzungsverhalten von Elf- bis 22-Jährigen untersucht.
In Deutschland verfügen rund die Hälfte aller Elf- und Zwölfjährigen über ein eigenes Handy. Bei den 13- bis 22-Jährigen liegt der Anteil der Handybesitzer bereits bei 84 Prozent. Das geht aus der neuen Studie "Schick mir mal 'ne SMS - Handynutzung bei Kindern und Jugendlichen" des Instituts für Jugendforschung (IFF) hervor. Basis der Studie war eine repräsentative Umfrage unter mehr als 1700 Kindern und Jugendlichen. Neben der hohen Verbreitung von Mobiltelefonen schon in jungen Jahren weist die Studie auch aus, dass ein "cooles Design" für rund 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen ein relevantes Kaufkriterium bei Mobiltelefonen ist. Während Kinder außerdem Spiele wichtig finden, legen Jugendliche mehr Wert auf ein kleines Format und die Bezahlbarkeit des Geräts. Vor allem Nokia-Produkte scheinen dabei den Geschmack aller Altersklassen zu treffen. Die Geräte des finnischen Herstellers werden von mehr als 50 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen bevorzugt. Auf Platz zwei der Hersteller folgt Siemens.