DFC: Games könnten Musik überholen

DFC: Games könnten Musik überholen

Laut den Marktforschern von DFC Intelligence könnte die Spielebranche schon in fünf Jahren die Musikbranche nach Umsatz überflügelt haben. Allerdings habe sie auch mit steigenden Kosten zu kämpfen.

"Die Umsätze der Videospielindustrie könnten in den nächsten fünf Jahren die der Musikbranche übersteigen." Das sagte David Cole, Präsident des Marktforschungsunternehmens DFC Intelligence und Autor der Studie "The Business of Computer and Video Games 2004", anlässlich der Veröffentlichung des Reports. Sein Optimismus hat mehrerer Gründe: Die Zahl erwachsender Spiele steige stetig. Weltweit wachse die Branche, und die Onlinedistribution werde Realität. Dass in dem Report jedoch nicht nur von "blühenden Landschaften" gesprochen wird, hatten die Marktforscher bereits  verkündet. Vor allem steigende Kosten, die nur über eine internationale Multiplattformstrategie zu refinanzieren seien, könnten speziell für kleinere Unternehmen zum Problem werden. In einem anderen, parallel erscheinenden Report nimmt Autor Dave Watson die derzeitige Lizenzierungspraxis der Branche unter die Lupe. Watson kommt dabei zu der Schlussfolgerung, Firmen würden sehr schnell lernen, dass es bei einigen Lizenzthemen aus anderen Branchen wichtiger sei, das "beste Brand" zu haben anstatt das beste Gameplay. Eine nicht ungefährliche Entwicklung, die auf Grund mangelnder Erfolge in den 90er Jahren schon einmal zum Kollaps der Zusammenarbeit zwischen Spielepublishern und Filmbranche geführt hatte.

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