DFC: Global Player haben im Spielebusiness bessere Chancen

DFC: Global Player haben im Spielebusiness bessere Chancen

Im Schnitt kostet die Entwicklung eines Spiels fünf Mio. Dollar. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von DFC Intelligence. Bei der Refinanzierung seien deshalb global agierende Multiplattformhersteller im Vorteil.

Mitte März veröffentlichen die Marktforscher von DFC Intelligence eine neue Ausgabe ihres Reports "The Business of Computer and Video Games". Erste Ergebnisse gaben sie aber schon jetzt bekannt. So stieg die Zahl der US-Haushalte, die über eine Konsole verfügen, von 34 Mio. in 1994 auf nunmehr 45 Mio. an. Da über 25 Prozent der Systeme jedoch veraltet sind, sei das Marktwachstum fast ausschließlich durch eine höhere Nachfrage bereits bestehender Kunden zuzuschreiben. Im Umkehrschluss, so DFC Intelligence, ist Potenzial im Neukundengeschäft auch in den USA noch vorhanden. Des Weiteren haben die Marktforscher die durchschnittlichen Entwicklungskosten für ein Spiel auf fünf Mio. Dollar berechnet. Ihrer Meinung nach müssten deshalb rund 500.000 Einheiten bis zum Erreichen des Break-even verkauft werden. Ein Wert, den jedoch nur fünf Prozent der Stock Keeping Units (SKU) in den USA erreichen. Da bei Spielen jede Plattformversion als eigener SKU zählt, raten die Marktforscher zu einer Multiplattformstrategie. Kombiniert mit einer globalen Vermarktung biete sie die besten Erfolgsaussichten.

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