Die ultimative games.markt-Umfrage
Die GC offenbarte bei den meisten Fachbesuchern spür- und sichtbare Nebenwirkungen: Euphorisiert schwebten Gameboys und -girls durch die Hallen, gaben sich auf den wildesten Partys ein Stelldichein und lagen einander erfolgstrunken in den Armen. Nach dem Konsum der GC-Droge heißt es nun aber wieder: runterkommen. Fragt sich nur, wie?
Ute Palmer-Horn, Koch Medias Pressefrau, redet nicht lange um den heißen Brei herum. Wie viele andere ist auch sie nur wenige Tage nach der GC bereits wieder von einem Gegenmittel mit durchschlagender Wirkung ergriffen: dem hot stuff des Arbeitsalltags.
Sehr überzeugend auch die Variante von Ines Fischer, Marketing und PR Managerin bei NBG: Sie absentierte sich in den Urlaub. Ob sie nun in heimischen oder fremden Gefilden weilt - who knows? Aber: Auch in derlei Entspannungszonen drohen Gefahren. Man denke nur an das Hängemattensyndrom oder den ProTrain-Suchtfaktor.
Ganz anders wiederum die überaus agile Diane Gross, GVU-Referentin Public Relations, deren Säulengänge in der Leipziger Messehalle mit wilden Sprüchen von sich reden machten. Sie nimmt den von der GC-Droge offerierten Speed mit in ihr daily business und versucht ihn so lange wie nur möglich auszukosten. Ja, das wollen wir hören, das ist Motivation pur!
Das probate Antiserum von Michael Schmitz, Ressortleiter games.markt, spiegelt seine Profession wider. Um nach dem Messetrubel wieder auf den Teppich zu kommen, greift er zum PC-Klassiker "Magic Carpet" von EA Bullfrog. Daneben relaxt er noch mit einer ganzen Latte von viel versprechenden Neuheiten, deren Ross und Reiter er im vorliegenden test.drive nennt. Doch das beste Mittelchen gegen den GC-Entzug dürfte der kühne Sprung in H.G. Wells' Zeitmaschine sein, die uns mit einem Affenzahn zur nächsten GC beamt. Dass die Saisongeschäfte dazwischen für Interactive Entertainment bestens gelaufen sind, flackerte natürlich kurz in der Zeitanzeige auf.