Die ultimative games.markt-Umfrage

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Auf der Mauer, auf der Lauer, da liegt die GVU. Mit Erfolg, wie Raubkopierer Land auf, Land ab immer häufiger feststellen müssen. Es drohen Geld-, mitunter auch Haftstrafen. Klingt hart, ist es aber gar nicht. Denn wenn die Industrie Justizia spielen würde...

Copy kills Entertainment, und darunter fallen nun mal auch Spiele. Kein Wunder, dass die Gamesindustrie den gemeinen Raubkopierer als natürlichen Feind ansieht. Was aber tun mit denen, die erwischt wurden. Geldbuße? Haftstrafe? Oder doch lieber teeren und federn? Wenn schon martialisch, dann richtig, denkt sich Fabian Döhla, PR-Manager Codemasters: ab in die Sonne und mit Salzlösung beträufeln. Zu Zeiten des neuen Jugendschutzgesetzes zieht aber auch er eine andere Methode vor: Sollen die Piraten doch einen Kinofilm aus dem Netz laden, mit 14,4 kbps Modem versteht sich, und dabei den Download-Fortschrittsbalken nicht außer Acht lassen.

Schluss mit lustig, denkt auch Raoul Birkhold, Head of PR THQ. Er würde Raubkopierern ein lebenslanges Konsumverbot von Entertainmentprodukten verordnen. Für ein alternatives Unterhaltungsprogramm zieht Birkhold die Veröffentlichung von Kontaktdaten auf einschlägig bekannten SM-Seiten und -Magazinen in Betracht.

Für Nachhilfe in Sachen Bildung plädiert Wolfgang Ebert, PR Manager von Konami. Er würde erwischten Piraten den Programmcode ausdrucken und eine fehlerfreie Abschrift verlangen. Bei Wiederholungstätern heißt es: ab in die Wüste, zwei CDs als Schaufel, und ein Rückfahrticket gibt es erst dann, wenn alle verstecken E.T.-Module gefunden sind.

Jugendliche Brennerfreunde will Theodossios Theodoridis da treffen, wo es sie besonders schmerzt: Der Eidos-PR-Mann empfiehlt, erwischten Teens die 100 Euro teuren Schuhe wegzunehmen. Danach sollen sie erklären, warum sie für ein gutes Game keine 50 Euro zahlen wollen. Auf die Antwort wäre auch games.markt gespannt.

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