Die ultimative games.markt-Umfrage

Trung-Hiep Tran
Trung-Hiep Tran © None

Schwarzenegger for President. Und wenn er schon nicht zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gekürt werden kann, so doch zum Gouverneur des Hightech-Staats Kalifornien. Doch warum sollen immer nur Schauspieler politische Ämter bekleiden? Wie wäre es einmal mit einem Gamecharakter?

Schließlich haben die meisten Gamecharaktere gegenüber Politikern und Schauspielern einen entscheidenden Vorteil: Wenn sie doch mal am Ende ihrer Kräfte angelangt sind, kann man sich per "Continue" zurück ins Spiel befördern. Und meistens muss man noch nicht einmal von vorn beginnen. Darüber hinaus zählen vor allem die Entschlossenheit und die Durchsetzungskraft.

So plädiert Trung-Hiep Tran, Head of Marketing & Sales bei Trinigy, für dem Metzger aus "Diablo II". Der rede schließlich nicht lange um den heißen Brei rum, sondern schlage gleich zu. "Da kann sich so manch einer ein Scheibchen abschneiden", so Tran.

Wenn schon virtuell, dann gleich richtig, denkt sich Alexander Vesely, Geschäftsführer der gleichnamigen Agentur, und plädiert für Jet Bradley aus "Tron 2.0". Schließlich könne er sich aber fast jeder Charakter in einem politischen Amt vorstellen, sei doch die allergrößte Mickey Mouse derzeit Präsident.

Den fast schon legendären Max Payne schlägt hingegen Markus Wilding, PR Manager Take 2 Interactive, vor. Und zwar gleich aus mehreren Gründen. Nicht nur, dass Max Payne besser aussehe als Arnold Schwarzenegger, er verfüge auch über sehr unkonventionelle Mittel, um das Verbrechen im Sündenpfuhl Los Angeles zu bekämpfen. Der wohl mit Abstand wichtigste Grund für ihn hat stark mit dem Gameplay à la Max Payne zutun. Schließlich wären selbst die Kalifornier viel entspannter, würden sie sich nur noch in Bullet-Time bewegen.

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