Die ultimative games.markt-Umfrage
Mit dem Rauchen aufhören, weniger essen, weniger trinken - alle Jahre wieder setzt man sich zu Silvester mit den gleichen Vorsätzen unter Druck. games.markt hat sich deshalb in der Branche nach wirklich originellen Vorsätzen für das neue Jahr umgehört.
Das Gute an einem Job in der Spielebranche ist, dass man sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Das Schlechte, dass man keine Zeit mehr für sein Hobby hat. So geht es vielen, die ihren Alltag zwar vor einem Bildschrim verbringen, sich dort aber anstatt mit "Need For Speed: Underground" oder "Terminator 3" mit "Excel" und "Word" vergnügen. "Egal, wie viel ich zu tun habe, ich werde jede Woche ein Game durchzocken und mir für jedes vollendete Spiel einen Punkt geben", nimmt sich deshalb Markus Malti, Marketing Director Bigben Interactive, vor. Damit verbunden plant er die großen Investitionen für 2004: "Bei 30 Punkten fahre ich in Urlaub, bei 40 gönne ich mir ein privates Spielzimmer, und bei 50 Punkten…"
Mehr Spielen ist auch der Jahresvorsatz von Boris Schneider-Johne, Marketing Manager Xbox Live. Schließlich würden sich die Branchenkollegen schon beschweren, dass "Kugelblitz" nur noch selten bei Xbox Live zu finden sei. "Merke: Eigene Kinder vergrößern zwar in ein paar Jahren die Zielgruppe, lenken aber doch abends ein wenig ab", hat Schneider-Johne festgestellt.
Harald Hesse vom games.markt hält von Vorsätzen zum Jahreswechsel herzlich wenig: "Sie erschweren den Übertritt nur unnötig." Er hält sich lieber an Jimi Hendrix' "Let the good times roll".