Die ultimative games.markt-Umfrage
Am 6. Dezember besucht uns der Nikolaus. Keine Frage, er wird in diesem Jahr wieder einen Sack voll mit Geschenken mitbringen. Doch ob auch für die Leute der Spielebranche das Passende dabei ist? games.markt überlässt das Wohl der Branche nicht dem Zufall und lässt die Games People selbst für einen Tag Nikolaus spielen.
Novitas-Geschäftsführerin Kerstin Hannemann ist in Gedanken noch beim ak tronic-Sommerfest 2001, wo Peter Schroer den Klassiker "Über den Wolken" intonierte. Von der Performance des ak- tronic-Geschäftsführers zutiefst beeindruckt, hat sie für ihn am 6. Dezember einen Plattenvertrag im Sack, damit er den Song endlich professionell aufnehmen kann.
Weniger an künstlerische Hochgenüsse als vielmehr an praktische Geschenktipps denkt da Dieter Marchsreiter, PR-Direktor von Between Us!. Für Nintendo-Boss Axel Herr hat er eine Xbox dabei, "wegen der Online-Features", für Hans Stettmeier, Director Home Retail Division Microsoft, einen GameCube "wegen der niedlichen Größe". Für Manfred Gerdes hat er ein N-Gage und einen Game Boy Advance in petto, "damit Sony aus den Fehlern der aktuellen Generation lernen und das ultimative Wireless-Handheld abliefern kann".
Michael Schmitz, Ressortleiter Games bei games.markt, verzichtet - die wirtschaftliche Krise vor Augen - auf materielle Geschenke und verteilt lieber innovative Gameplaykonzepte an die Spieleentwickler. Ungleich reizvoller als die Rolle des Nikolaus wäre für ihn aber die Vorstellung, als strenger Knecht Ruprecht durch die Lande zu ziehen und allen Entscheidern mit der Rute auf den Leib zu rücken, die es geschafft haben, langweilige und unausgereifte Spiele unters Volk zu bringen.