Disney steigert Gewinn dank Film- und Mediensparte
Der US-Unterhaltungskonzern hat sein drittes Geschäftsquartal 2003 erfolgreich abgeschlossen, nicht zuletzt dank Filmen wie "Findet Nemo".
Der Disney-Konzern hat in seinem dritten Geschäftsquartal überraschend seinen Gewinn von 364 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum auf 400 Mio. Dollar (19 Cent pro Aktie) gesteigert - der guten Entwicklung in der Medien- und Filmsparte sei dank. Der Umsatz wuchs von 5,8 Mrd. auf 6,2 Mrd. Dollar. Der Gewinn der Filmsparte stieg fulminant von 22 auf 71 Mio. Dollar. Im Medienbereich, zu dem unter anderem der TV-Sender ABC gehört, stieg der Gewinn um 33 Prozent auf 384 Mio. Dollar. Rückläufig waren dagegen die Gewinne bei den Themenparks, sie rutschten von 467 Mio. auf 352 Mio. Dollar ab. Disney-CEO Michael Eisner erklärte gegenüber Analysten: "Wir sind ganz schön erfolgreich mit der Disney-Marke." Daran nicht unwesentlich beteiligt seien Filme wie "Findet Nemo" und "Fluch der Karibik". Besonders erfreut zeigte man sich über das Ergebnis des Studios Miramax, das in den vergangenen zwölf Monaten bei einem Einspiel von 1,3 Mrd. Dollar einen Marktanteil von 24 Prozent am heimischen Boxoffice erzielte. Für das laufende vierte Quartal geht man bei Walt Disney davon aus, den Trend des dritten Jahresviertels fortsetzen zu können, gleiches gelte für das Geschäftsjahr 2004. Die Disney-Aktie schloss gestern noch vor Bekanntgabe der Zahlen bei 21,92 Dollar und damit im Bereich des Jahreshöchststandes. Mehr zum Thema