EA setzt auf innovative Features und internationale Vermarktung

EA setzt auf innovative Features und internationale Vermarktung
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Mit "FIFA Football 2004" und "Fußball Manager 2004" bringt Electronic Arts in diesem Weihnachtsgeschäft zwei Lizenzprodukte im Segment Fußball auf den Markt. Sie warten mit vielen neuen Extras auf, aber das innovativste Feature dürfte "Football Fusion" sein, das die Spiele miteinander kombiniert.

Als Electronic Arts vor zwei Jahren mit dem "Fußball Manager" mit neuem Produktkonzept und Team einen radikalen Neuanfang wagte, stand der Erfolg des Produkts noch in den Sternen. Bildeten 55.000 durchverkaufte PC-Units vor dieser Zäsur das Maximum, spielt das Produkt aktuell in einer ganz anderen Liga. Dazu Thilo Röhrig, Head of Product Marketing EA: "Bis heute haben wir allein in Deutschland vom 'Fußball Manager 2002', inklusive Classics, 180.000 Stück verkauft. Vom 'Fußball Manager 2003' sind es bis dato bereits 155.000 Units zum Fullprice." Selbst in der internationalen Vermarktung (insgesamt 13 Länder) landete der "Manager" mit rund 120.000 verkauften Exemplaren einen glatten Punktsieg. Das hätte zwar noch nicht für die Marktführerschaft gereicht, insbesondere im hart umkämpften und größeren englischen "Fußball Manager"-Markt. Diese sei aber auch noch nicht erwartet worden, wie Jörg Rohrer, Development Director EA Deutschland, betont: "Unser grundsätzliches Ziel ist nicht die Martktführerschaft in Deutschland in diesem Segment und auf allen Plattformen. Wir wollen vielmehr den 'Championship Manager' in England schlagen und die Referenz in allen anderen Ländern bilden. Das heißt, der Fokus bei der Vermarktung ist nicht national, sondern international ausgerichtet."

Football Fusion erweitert Markt

Die Erreichung dieses Ziels, da macht man sich in Köln bei EA nichts vor, steht und fällt mit einem fantastischen Produkt, das den gesamten Wettbewerb in die Schranken weist. Dieses liege nun mit "FIFA Football 2004" und "Fußball Manager 2004", der übrigens zum ersten Mal auf PS2 und Xbox veröffentlicht wird, vor. Beide, so Röhrig, zeichneten sich durch viele neue Features und Extras aus: "Elementar neu und damit eine echte Innovation ist aber das Feature 'Football Fusion', das die Kombination der beiden Produkte 'FIFA' und 'Fußball Manager' erlaubt." Und während diese Weiterentwicklung für den Spieler ein echtes "added value" darstelle, schaffe sie für EA die Möglichkeit, innerhalb der beiden Genres "Fußball Action" und "Fußball Management" den Markt zu erweitern.

Röhrig: "Mit dem Feature Football Fusion, für das wir ein eigenes Logo entwickelt haben und somit die künftige Ausbaufähigkeit dieses Tools unterstreicht, können wir erstmals Spieler des Fußball-Action-Genres für die 'Management'-Seite begeistern und umgekehrt." Abgesehen davon unterstütze auch die erstmalige Umsetzung des "Fußball Manager 2004" auf den Plattformen PlayStation 2 und Xbox die erklärte Absicht der Markterweiterung. "Wobei der 'Manager' nicht einfach vom PC auf die Konsole portiert wurde", wie Gerald Köhler, Leaddesigner des "Fußball Manager", anmerkt: "Dafür sind die Zielgruppen für PC- und Konsolenspiele zu differenziert. Nein, wir haben es bei den Konsolenumsetzungen mit kompletten Neuentwicklungen zu tun. So wurde die Steuerung speziell für den Controller ausgelegt, und die Menüs sowie die Schwerpunkte während des Spiels sind bei den Konsolenversionen ganz anders gehalten."

Und Jörg Rohrer ergänzt: "Die aktuelle Konsolenprogrammierung ist zwar in den amerikanischen EA Sports Studios gelaufen, mittelfristig planen wir aber durchaus, sie nach Deutschland zu holen. Bis es so weit ist, müssen wir uns aber noch innerhalb des eigenen Weltkonzerns richtig etablieren", was dem deutschen Studio aber mit dem letzten "Fußball Manager" schon zu großen Teilen gelungen sei. Auch deshalb sind die Erwartungen, die EA mit den beiden Fußballprodukten verknüpft, sehr groß. Röhrig, Rohrer und Köhler jedenfalls schauen sehr zuversichtlich und siegessicher auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft.

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