Editorial

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Mobile Perspektiven

Licht am Horizont für mobiles Entertainment. Das ist ein Ergebnis des ersten Expertenforums "Entertainment goes Mobile", das am 15. Oktober im Münchner Künstlerhaus stattfand und von Media Business Academy (MBA) und Entertainment Media Verlag ausgerichtet wurde. Fachleute aus allen Sparten der Unterhaltungsindustrie sowie Operators wie Vodafone und Gerätehersteller wie Nokia oder Siemens diskutierten ihre mobilen Feldversuche oder - bei ausgereifteren Varianten - Businessmodelle auf diesem Gebiet.

Schnell war klar, dass in diesem Segment noch ein großes Wachstumspotenzial vermutet wird, dessen Abschöpfung allerdings immer wieder von neuen Technologien und inkompatiblen Schnittstellen der Endgeräte behindert wird. Dass sich die Gamesindustrie diesem Segment bereits mit mehr als einem Auge zugewandt hat, ist allen Beteiligten klar. Welch großes Interesse die Handy-User aber durch die Bank an Spielen haben, war für viele Forumsteilnehmer überraschend.

Games gehörten stets zu den nachgefragtesten Contents, und ein Viertel aller User wollen zocken. Bemerkenswert war auch, dass sich der Frauen- und Männeranteil hierbei die Waage hielt, während das "starke" Geschlecht normalerweise das Gamefield dominiert. Außerdem wurde ein Irrtum korrigiert: 75 Prozent der mobilen Gamer spielen daheim, vornehmlich am Wochenende. Wenn das keine mobilen Perspektiven sind...

Harald Hesse Chefredakteur games.markt [mailto:h.hesse@e-media.de@@@h.hesse@e-media.de]

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