Editorial

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Mit Köpfchen zu mehr Umsatz

Die Deutschen sparen ihr Geld lieber, als damit DVD Videos zu kaufen. Diese These stellte Chefanalyst Ben Keen von Screen Digest während des Branchenforums "DVD Entertainment" Ende Oktober in München auf. Als Beweis führte er entsprechende Vergleichszahlen aus anderen europäischen Ländern an.

Was für DVDs gilt, trifft auch auf andere Medien zu, so auch auf die Kaufintensität bei Games. Die Gründe für diese Kaufzurückhaltung sind zahlreich, ein wesentlicher dürfte aber am Point of Sale festzumachen sein. Immerhin fallen nach wie vor zwei Drittel aller Kaufentscheidungen in den Outlets. Das haben zahllose Studien gezeigt. Doch was löst den Kaufimpuls aus? Übergreifend für alle Handelsgruppen führen die Experten stets drei Hauptpunkte an: 1. Markenaffinität, 2. Bekanntheitsgrad spezieller Produkte aufgrund von Werbekampagnen und 3. Bewertungen durch Magazine bzw. Chartplatzierungen.

Die schiere Größe der Fläche reicht offensichtlich nicht als Impulsgeber für bessere Erträge aus. Auch wenn man die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht beeinflussen kann, den Abbau umsatzhemmender Faktoren bei der Warenpräsentation hat jeder in seiner Hand. Doch was genau versteht man darunter? Beginnend mit dieser Ausgabe, wird sich games.markt in besonderer Weise mit diesem Thema auseinander setzen.

Harald Hesse Chefredakteur [mailto:h.hesse@e-media.de@@@h.hesse@e-media.de]

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