EP: punktet im Ausland

Hartmut Haubrich, Vorsitzender der EP:-Geschäftsführung
Hartmut Haubrich, Vorsitzender der EP:-Geschäftsführung © None

Die Verbundgruppe ElectronicPartner (EP:) hat für das Geschäftsjahr 2003 sowohl beim Zentralumsatz als auch beim Mitgliederumsatz ein Plus von knapp zwölf Prozent bilanziert. Hauptgrund war ein gutes Auslandsgeschäft.

Die Verbundgruppe ElectronicPartner hat für das Geschäftsjahr 2003 sowohl beim Zentralumsatz als auch beim Mitgliederumsatz ein Plus von knapp zwölf Prozent bilanziert. Auf der Jahresveranstaltung, die vom 5. bis 7. März in Düsseldorf stattfand, veröffentliche EP: den Umsatzbericht für die acht Landesgesellschaften, in den neben Deutschland, Österreich und die Schweiz auch erstmals Italien miteinbezogen wurde. Demnach wird der Mitgliederumsatz (Außenumsatz zu Endverbraucherpreisen inkl. MwSt.) auf 3,685 Mrd. Euro geschätzt, was einem Plus von 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis bedeutet. Das Plus resultiert in erster Linie aus dem Auslandsgeschäft: Während außerhalb Deutschlands der Mitgliederumsatz um 52,9 Prozent anstieg, war hierzulande ein Minus von 1,8 Prozent zu verzeichnen. Der Zentralumsatz (Einkaufsvolumen der EP:-Mitglieder über die Zentrale o. MwST.) lag bei 1,714 Mrd. Euro und damit ebenfalls 11,8 Prozent über dem Ergebnis von 2002. Der Umsatzanteil außerhalb Deutschlands stieg auf 34,1 Prozent. Für den deutschen Consumer-Electronics-Markt sieht EP:-Vorsitzender Hartmut Haubrich vorerst kein Wachstum. "Die Situation im Einzelhandel bleibt äußerst angespannt. Die zunehmende Polarisierung der Märkte und Produkte sowie die steigende Preissensibilität der Endverbraucher werden zu einem weiteren massiven Verdrängungswettbewerb führen. Wir rechnen insgesamt mit einer weiteren Verschärfung", sagte Haubrich.

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