EU fordert 497,2 Mio. Euro von Microsoft

EU fordert 497,2 Mio. Euro von Microsoft
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Die EU-Kommission ist der Empfehlung von Wettbewerbskommissar Mario Monti gefolgt und fordert von Microsoft fast eine halbe Milliarde Euro Bußgeld.

Die Europäische Kommission ist der Empfehlung von Wettbewerbskommissar Mario Monti gefolgt und hat das Bußgeld gegen Microsoft auf 497,2 Mio. Euro festgesetzt. Die Kommission ist davon überzeugt, dass Microsoft seine marktbeherrschende Stellung mit dem Betriebsystem Windows ausnutzt, um Konkurrenzprodukte auszubremsen. Damit verstoße der Softwareriese gegen EU-Wettbewerbsrecht. Microsoft hat nun 120 Tage Zeit, den Forderungen der Kommission nachzukommen. "Berherrschende Unternehmen haben eine besondere Verantwortung, die sie zu einem Geschäftsgebaren verpflichtet, das echten Wettbewerb zulässt und nicht verbraucher- und innovationsfeindlich ist", sagte Monti. , gehen Experten davon aus, dass das Bußgeld keinerlei Auswirkungen auf den Konzern haben wird. Dennoch wird allgemein erwartet, dass Microsoft in kürze beim Europäischen Gerichtshof Einspruch einlegen wird. Ein Musterprozess soll dann klären, ob Microsoft die Windows-Produkte für die Konkurrent öffnen muss oder nicht.

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