Förderprogramm für Entwickler gefordert
Im internationalen Vergleich hinkt die deutsche Entwicklergemeinde den großen Studios hinterher, nur wenigen deutschen Spielen ist es vergönnt, auch international Erfolge zu feiern. Mit ein Grund dafür ist laut Ubi Soft die mangelnde Unterstützung der Politik für diesen Wirtschaftszweig.
Auf einer Pressekonferenz in Vorbereitung auf die GC - Games Convention hat Ubi Soft-Geschäftsführerin Odile Limpach ein stärkeres Engagement der Politik für die Gamesbranche eingefordert. Mit ein Grund dafür, dass nur wenigen deutschen Entwicklungen auch im Ausland Erfolge gegönnt sind, sei die mangelnde Unterstützung für diesen Wirtschaftszweig. "Unsere Industrie verdient in Deutschland eine stärkere gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Momentan wird die Branche verzerrt wahrgenommen. Umsatzzahlen vergleichbar mit denen anderer Mediensparten wie Musik oder Film -stehen lediglich eine Hand voll international erfolgreicher Produktionen aus Deutschland mit wenigen Beschäftigten in der aktiven Entwicklung gegenüber", brachte Limpach das Problem auf den Punkt. Mit Blick auf die französischen Nachbarn forderte die Managerin ein Wirtschaftsförderungsprogramm: "Unterstützende Wirtschaftsprogramme für unsere produzierende Industrie seitens der Politik sind mehr als wünschenswert. Ein internationaler Verkaufserfolg von Spielen zieht die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Studios nach sich - Arbeitsplätze im Bereich Informatik, des Grafikdesigns und des Internetsektors. Insgesamt ist die Spieleentwicklung in Deutschland eine lohnende Herausforderung."