Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia beschließt Satzungsänderung
Auf ihrer Mitgliederversammlung hat die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia einen neuen Vorstand gewählt. Zudem wurde beschlossen, die Anerkennung des Verbands gemäß des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags anzustreben.
Auf der der jüngsten Mitgliederversammlung der Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia Dienstanbieter (FSM) haben die stimmberechtigten Mitglieder einer Satzungsänderung des Verbands zugestimmt. Ziel der Änderungen ist es, kurzfristig eine Annerkennung im Sinne des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags zu erlangen. Somit würde die FSM bei Streitigkeiten ihrer Mitglieder mit der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) eingeschaltete werden. Zudem wurde ein neuer Vorstand gewählt. Zur Vorsitzenden des Vorstands wurde Gabriele Schmeichel, Jugendschutzbeauftrage T-Online, ernannt. Weitere Mitglieder des Gremiums sind: Alexander Felsenberg (dmmv), Ursula K. Adelt (VPRT), Mike Cosse (AOL), Stefan Schellenberg (Inter Publish), Dirk Platte (VDZ), Christoph Lattreuter (IVNM), Harald Summa (eco) und Andreas Göckel (DTAG). "Mit der Satzungsänderung hat die FSM den entscheidenden Schritt in Richtung Annerkennung durch die Kommission für Jugendmedienschutz vollzogen, bei der seit 1. April dieses Jahres die Aufsicht über Rundfunk und Teledienst liegt. Den Antrag auf Anerkennung durch die Kommission wird die FSM Anfang nächsten Jahres stellen", sagte Gabriele Schmeichel.