G.A.I.A.: Erfolgreiches Debüt für neuen Spielepreis

Nahm den Preis für "Legend of Zelda: The Wind Waker" entgegen: Axel Herr
Nahm den Preis für "Legend of Zelda: The Wind Waker" entgegen: Axel Herr © None

Im Rahmen der GC wurde erstmals der neue Spielepreis G.A.I.A. verliehen. Insgesamt drei Firmen teilten sich die Trophäen, mit denen die verkaufsstärksten Publikumslieblinge auf den Plattformen PC, PlayStation 2, Xbox, GameCube und GBA geehrt werden.

Spielepreise gibt es viele. Die meisten werden von Fachredaktionen, Expertenrunden oder von Lesern vergeben. Auch Verkaufserfolge werden oft als magische Grenze für die Vergabe eines Preises genutzt. Doch genauso wie die GC selbst die Brücke zwischen reiner Businessmesse und Kundenshow schlägt, so verbindet der vom Verband der Unterhaltungssoftware Deutschland (VUD) ins Leben gerufene "Games Award for Interactive Achievement" verschiedenste Kriterien. Der kurz G.A.I.A. betitelte Preis wird durch ein dreistufiges Verfahren ermittelt. Nur die Bestseller eines Jahres haben überhaupt die Chance, mit einem G.A.I.A. geehrt zu werden. Eine Fachjury wählt aus den Topsellern die Nominierungen aus. Die tatsächlichen Gewinner wählen dann wieder die Konsumenten selbst.

Nintendo und Take 2 landen Doppelschlag

Auf der GC war es nun zum ersten Mal so weit: Am Messesamstag wurden die Gewinner auf der Bühne von NBC Giga bekannt gegeben und die insgesamt fünf Joystick-Statuetten ihren neuen Besitzern überreicht. Gewählt wurde der jeweils beste Titel auf den Plattformen PC, PlayStation 2, Xbox, GameCube und Game Boy Advance. Zwei Firmen, Nintendo und Take 2, konnten dabei jeweils zwei der schon jetzt begehrten Awards einheimsen.

Nintendo erhielt die Preise für die Titel "The Legend Of Zelda: The Wind Waker" (GameCube) und "Golden Sun: Die vergessene Epoche" (GBA) und räumte damit das Maximum auf den eigenen Plattformen ab. Take 2 Interactive wiederum konnte mit "Grand Theft Auto: Vice City" die Fangemeinde sowohl auf dem PC als auch auf der PlayStation 2 überzeugen. Der Preis für des beste Xbox-Spiel ging ebenfalls an den Plattformanbieter selbst: Microsoft siegte dank Verkaufsschlager "Halo".

"Eine Auszeichnung, wie sie in anderen Unterhaltungsbranchen seit vielen Jahren üblich ist, war für den Bereich des Computerentertainment längst überfällig. Das Publikum hat auf diesen Preis gewartet", zeigte sich am Ende auch Hermann Achilles, Geschäftsführer des VUD, mit der ersten G.A.I.A.-Verleihung zufrieden.

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