GC/DC brachte Entwickler und Publisher näher zusammen
Die Developer Conference im Vorfeld zur GC - Games Convention hat der deutschen Entwicklerszene neue Perspektiven eröffnet. Alternative Finanzierungsmethoden, technische Weiterentwicklungen und spezifisch deutsche Probleme wurden angesprochen.
Am 19. und 20. August fand im Vorfeld der GC - Games Convention die Developer Conference statt, kurz: GC/DC. Hier traf sich die Creme de la Creme der deutschen und internationalen Entwicklerszene von Teut Weidemann (Wings Simulations) über Tom Putzki (Phenomedia AG) bis zu Jay Powell von Octagon. Auch die Nokia-Mannschaft gab sich die Ehre, allen voran Director Games Europe & Africa Region, Stefan Lampinen, der den N-Gage präsentierte. Ein Schwerpunktthema war die Spielefinanzierung in Deutschland. Gerade Förderungen wurden in mehreren Vorträgen diskutiert, auch Fonds und alternative Finanzierungsmodelle kamen zur Sprache. Man war sich einig: Die Finanzierung bis zum ersten Prototypen stellt das größte Problem gerade junger Entwicklerteams dar; hier ist viel Raum für eine Verbesserung der Infrastruktur. Die Stimmung löste sich im Kongressverlauf schnell vom deprimierenden Vergleich mit den Entwicklerlandschaften anderer Länder und konzentrierte sich effektiv auf notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in Deutschland. "Miteinander statt gegeneinander" müsse das Motto sowohl unter den Entwicklern als auch zwischen Developern und Publishern sein.