Gemischte Resonanz auf N-Gage-Start

Gemischte Resonanz auf N-Gage-Start
© None

Mads Winsblad, Geschäftsführer Nokia Unterhaltungselektronik, stand Rede und Antwort zum deutschen und europäischen N-Gage-Start. Konkrete Verkaufszahlen verriet er nicht. Auch wenn der große Run auf den Hybriden nicht stattfand, zeigte man sich zufrieden und sprach von der Erfüllung der Anfangsziele.

Mads Winblad zeigte sich sehr zufrieden mit dem N-Gage-Start in Europa, konkrete Verkaufszahlen wurden noch geheim gehalten. "Wir liegen im Plansoll", so Winblad. Axel Herr, Managing Director Sales & Marketing Germany bei Nintendo, war skeptisch: "Im Hinblick auf die Medienberichterstattung und nach Gesprächen mit dem Handel erwarten wir Verkaufszahlen im drei- oder maximal vierstelligen Bereich." Herr würde zudem "bei einer verkauften Stückzahl von unter 50.000 Units am Startwochenende nicht von einem Launch sprechen".

Winblad hingegen will Nintendos Game Boy Advance nicht als direkten N-Gage-Konkurrenten sehen: "Das N-Gage ist ein völlig neuartiges Gerät und erschließt als erstes den Markt des Mobile-Online-Gaming." Nokias Verkaufstrategie ist auch weiterhin vorrangig auf Flächenmärkte und Telekommunikationsanbieter fokussiert: "60 Prozent der Verkäufe laufen über den Telekommunikationschannel", so Winblad. In der Anfangsphase setzt man noch klar auf die Hardcoregamer als primärer Zielgruppe, um diese als Multiplikatoren nutzen zu können.

"In den nächsten Wochen werden wir weitere Kampagnen launchen, die auf den Massenmarkt ausgerichtet sind", skizzierte Winblad das weitere Vorgehen. Zufrieden zeigte sich Winblad auch mit der Nutzung der N-Gage-Arena: "In den ersten zehn Tagen haben 5000 User pro Tag das Spieleportal benutzt." Auch hier sieht er Deutschland im internationalen Vergleich im vorderen Feld.

Read more