Gerhard Löwenthal
Fernsehjournalist, Moderator
Gerhard Löwenthal war in den 70er und 80er Jahren der populärste Vertreter des streng konservativen Journalismus im deutschen Fernsehen. Als Sohn eines jüdischen Fabrikanten war Löwenthal zeitweise im KZ Sachsenhausen inhaftiert, seine Großeltern starben in Theresienstadt. Nach dem Krieg arbeitete er sich vom Reporter zum stellvertretenden Programmdirektor beim RIAS, später beim SFB hoch.
Nach fünf Jahren bei der OECD in Paris kam Löwenthal zum ZDF, von 1969 bis 1987 moderierte er das "ZDF-Magazin". Er engagierte sich - auch privat - gegen die sozialliberale Ostpolitik.