GfK: Konsum stagniert

GfK: Konsum stagniert

Die Ergebnisse der GfK-Konsumklima-Studie für den Oktober 2003 lassen die Hoffnungen des Handels auf einen Aufschwung bei der Kaufbereitschaft der Bürger schwinden. Die Anschaffungsneigung der 2000 befragten Personen ist nach wie vor gering.

Laut GfK-Konsumklima-Studie für den Oktober 2003 kann der Handel im so wichtigen Weihnachtsgeschäft keine großen Umsatzsprünge gegenüber dem Vorjahr erwarten. Anders als die deutschen Unternehmen, die laut ifo-Geschäftsklimaindex von einer Besserung der wirtschaftlichen Lage ausgehen, ist die Anschaffungsbereitschaft der privaten Haushalte nach wie vor sehr gering. Nach Meinung der GfK ist die anhaltende Verunsicherung der Verbraucher der Hauptgrund für die Kaufzurückhaltung. Durch die Diskussionen um die Reform der Rentenversicherung und die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit wird das verfügbare Einkommen lieber gespart als ausgegeben. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass mit einem Anziehen der Anschaffungsbereitschaft nicht vor Ende des Jahres zu rechnen sei. Bevor keine Klarheit über die finanziellen Folgen der derzeitigen Reformdebatte herrsche, sei eine Verbesserung der Situation sehr unwahrscheinlich.

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