GfK: Konsumklima bleibt eisig
Die Ergebnisse der Steuerreform haben sich laut GfK-Konsumklimastudie im Januar noch nicht auf das Konsumverhalten der Verbraucher ausgewirkt. Alle Indikatoren wiesen auf eine noch gedrücktere Verbraucherstimmung hin.
Die Ergebnisse der Steuerreform haben sich laut GfK-Konsumklimastudie im Januar noch nicht auf das Konsumverhalten der Verbraucher ausgewirkt. Alle Indikatoren wiesen auf eine noch gedrücktere Verbraucherstimmung hin. Dies teilten die Nürnberger Marktforscher am Mittwoch mit. So sank der Gesamtindikator Konsumklima im Januar um 0,2 auf 5,3 Punkte. Auch mit den Erwartungen an das eigene Einkommen ging es zum neuen Jahr erneut abwärts. Nach einem Minus von 2 Punkten im Dezember 2003 verlor der Indikatorwert Einkommenserwartung im Januar weitere 6 Punkte und schloss mit minus 14,5 ab. Die Anschaffungsneigung der Bundesbürger fiel auf den Stand vom Dezember 2002 zurück: Der Indikator sank hier um 9,5 Punkte auf minus 41,7 Punkte. Die schlechte Stimmung der Konsumenten stehe laut GfK im klaren Widerspruch zum Optimismus der Unternehmer und Analysten, der durch den aktuellen ifo-Geschäftsklimaindex auszumachen sei. Als Ursache für die Verunsicherung der Konsumenten führt die GfK das politische Hin und Her rund um die Steuer- und Rentenreform an. Auch die Auswirkungen der Gesundheitsreform wie die Praxisgebühr hätten sich negativ auf die Verbraucherstimmung ausgewirkt.