GfK: Konsumneigung weiterhin stagnierend
Obwohl die Angst deutscher Verbraucher vor einer Rezession weiter gesunken ist, stagniert die Lust, Anschaffungen zu tätigen, auf geringem Niveau.
Die deutschen Verbraucher sind nach wie vor verunsichert. Dies geht aus der aktuellen Konsumklima-Studie der GfK für August hervor. Zwar stieg der Indikator für die Konjunkturerwartung erneut an, die Stimmung ist jedoch keinesfalls als euphorisch zu bezeichnen. Auch wirkt sich die erneut gesunkene Angst vor einer Rezession kaum oder gar nicht l auf die anderen Indikatoren aus. So ist die Einkommenserwartung im Gegensatz zu den vergangenen Monaten wieder rückläufig. Als Grund macht die GfK die anhaltende Diskussion über die Gegenfinanzierung der geplanten vorgezogenen Steuerreform aus. Noch im Juli sah es so aus, als ob die Einkommenserwartung, beflügelt eben durch die Pläne einer vorgezogenen Steuerreform, im August nach zehn Monaten endlich wieder einen positiven Wert erreichen hätte können. Die Unsicherheit der Verbraucher gerade auch hinsichtlich der Einkommen verhindert zudem, dass die Anschaffungsneigung wieder richtig in Fahrt kommt: Zwar stieg dieser Indikatorwert im August um 0,7 Punkte, bei einem Stand von Minus 33,2 Punkten kann allerdings von einer sich erholenden Konsumneigung keine Rede sein.