GfK: Medienbudget 2002 erstmals rückläufig

GfK: Medienbudget 2002 erstmals rückläufig
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Die Ausgaben deutscher Verbraucher für Unterhaltungsmedien waren 2002 seit Jahren erstmals wieder rückläufig. Mit Ausnahme von Games und DVD setzte sich dieser Trend auch im 1. Quartal 2003 weiter fort.

Die Deutschen haben im vergangenen Jahr 9,52 Mrd. Euro für Bücher, Musik-CDs, Kino, Videos, DVDs, Games und Rohlinge ausgeben. Dies sagte Dr. Wolfgang Adlwarth, Geschäftsführer der GfK Panel Services Consumer Research, auf dem Branchenforum "Interactive Entertainment 2003" der MBA Media Business Academy GmbH in München. Das Medienbudget sei damit erstmals seit Jahren wieder zurückgegangen. 2001 gaben die Deutschen noch 9,86 Mrd. Euro für Unterhaltungsmedien aus. Der rückläufige Trend hat sich nach Angaben Adlwarths auch im 1. Quartal 2003 fortgesetzt: Das von der GfK ermittelte Medienbudget sank in diesem Zeitraum von 2,48 Mrd. Euro im 1. Quartal 2002 auf nur noch 2,25 Mrd. Euro. Maßgeblich verändert hat sich auch die Verteilung der einzelnen Sparten innerhalb des Medienbudgets. So geben die Verbraucher prozentual immer mehr Geld für DVDs aus und immer weniger für Bücher und Musik-CDs. Positiv entwickelt hat sich im 1. Quartal 2003 auch der Anteil von Computer- und Videospielen am Medienbudget. Er stieg von 11,6 Prozent im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf jetzt 13,1 Prozent. In Relation zu den Gesamtausgaben haben die Verbraucher in den ersten drei Monaten des Jahres also 294,8 Mio. Euro für Games ausgegeben. Im Vorjahr lag der Wert bei 287,7 Mio. Euro.

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