Härtetest für Games Award for Interactive Achievement
Filmpreise, DVD Awards und Musiktrophäen gibt es reichlich. Ihre Namen, wie Oscar, Goldener Bär, Grammy, Echo oder Diva, sind längst Markenzeichen. Jüngster Neuzugang in der Hall of Fame der Auszeichnungen ist der G.A.I.A.
Wie alles, was das Licht der Welt erblickt, muss sich auch ein neuer Preis erst etablieren. Das funktioniert im Vorfeld wie nach dem Vergabedebüt über die klassischen Wege der Kommunikation. Ist das Medienecho groß, ist die erste Hürde überwunden und der Weg frei für eine Erfolgsstory. Nun zu G.A.I.A.: Die Botschaft vom neuen Preis ist in die Zielgruppe lanciert, die Partner wie T-Online und Giga können sich sehen lassen, und das Abstimmungsverfahren lief ordentlich. Auf der Außenseite also alles im grünen Bereich.
G.A.I.A. - Spiele-Oscar oder Rollenspiel?
Doch wie steht's um die interne Kommunikation? Hat sich die Kunde vom Games Award for Interactive Achievement auch innerhalb der Branche herumgesprochen? games.markt unterzog G.A.I.A. dem Härtetest und fragte die Branche: Was ist G.A.I.A.? Ein Remake des Filmklassikers "Geierwally"? Eine neue Handelskooperation? Ein neuer Games Award? Ein privater Radiosender? Oder ein neues EA-Franchise? Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Fast alle der Befragten identifizierten mit G.A.I.A. den neuen Games Award. Lediglich als wir um die Auflösung der Kurzform baten, geriet das Wissensquiz ins Stocken. Nur wenige wussten, wofür die vier Versalien stehen. "Klingt wie eine Rollenspiel" war die charmanteste Auflösung.