HDE: Vermittlungsergebnis verhindert Umsatzminus nicht
Der HDE geht auch nach dem Kompromiss des Vermittlungsausschusses beim Vorziehen der Steuerreform von einem Umsatzminus von einem Prozent für dieses Jahr aus.
Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) geht auch nach dem Kompromiss des Vermittlungsausschusses beim Vorziehen der Steuerreform von einem Umsatzminus von einem Prozent für dieses Jahr aus. "Selbst wenn das Weihnachtsgeschäft jetzt wie eine Rakete abgeht, rechnen wir weiter mit einem Minus von einem Prozent", sagte HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr am Montag gegenüber dem Wirtschaftsdienst vwd. Bisher sei das Weihnachtsgeschäft hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Pellengahr hält es aber nach wie vor für möglich, das Vorjahresniveau zu erreichen. Die Einigung im Vermittlungsausschuss habe die Verunsicherung bei den Verbrauchern gemildert, und die Hoffnung auf einen positiven Weihnachtsendspurt sei gewachsen, so Pellengahr weiter. Für das kommende Jahr zeigt sich der HDE verhalten optimistisch: Der Einzelhandel könne "froh sein, wenn ein Plus von ein bis zwei Prozent erzielt wird".