IBM erhält Sony-Gelder für "Cell"-Chips
Wie IBM mitteilt, investiert der Sony-Konzern 325 Mio. Dollar in die IBM-Halbleiterfabrik in Fishkill im Bundesstaat New York. Der Finanzzuschuss ist Teil des gemeinsamen Chip-Entwicklungsprojekts "Cell", der unter anderem in der nächsten PlayStation-Generation eingesetzt werden soll.
IBM kann sich über einen Finanzzuschuss von Sony freuen. Wie "Big Blue" mitteilt, investiert der japanische Unterhaltungselektronikkonzern insgesamt 325 Mio. Dollar in die IBM-Halbleiterfabrik im US-Bundesstaat New York. Nach Unternehmensangaben helfe das Investment IBM, Kapazitäten für die Herstellung eines neuen Mikroprozessors mit dem Codenamen "Cell" zu schaffen. Es gehe darum, rasch eine Massenproduktion des Chips zu ermöglichen. "Cell" ist ein Gemeinschaftsprojekt von Sony, IBM und Toshiba und soll in der nächsten Konsolengeneration von Sony eingesetzt werden. Gleichzeitig soll die "Cell"-Technologie auch in verschiedenen UE-Geräten zum Einsatz kommen. Den Beginn der Pilotproduktion der "Cell"-Chips erwartet IBM nach eigenen Angaben für die erste Jahreshälfte 2005. Das ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die mit einem Release der nächsten Sony-Konsolengeneration Ende 2005 zumindest in einigen Regionen rechnen. Dies gilt auch für die Nachfolgekonsole von Microsofts Xbox. Sony und Microsoft selbst haben sich noch nicht öffentlich festgelegt. Neue Details zum Thema Next-Generation-Konsolen werden aber zur Game Developer Conference 2004 im März und zur E3 im Mai erwartet.