Internet wird wichtiger bei Kaufentscheidungen
Laut einer aktuellen Studie von Nielsen//NetRatings nutzen inzwischen 94 Prozent der Teilnehmer das Internet, um sich im Vorfeld einer Anschaffung über Produkt, Preise und Händler zu informieren.
Das Internet gewinnt bei Kaufentscheidungen in Privathaushalten immer stärker an Bedeutung. Wie aus einer aktuellen Studie von Nielsen//NetRatings hervor geht, informieren sich 94 Prozent der Haushalte vor einer Anschaffung im Internet. Dabei steht mit 81 Prozent der Preisvergleich für die Nutzer im Vordergrund, gefolgt von der Suche nach Produktinformationen bzw. Testberichten mit 68 Prozent und der Suche nach dem richtigen Händler mit 62 Prozent. Vier von fünf Befragten bestätigten, die Suche sei nicht vergebens und die gesuchten Produkt- und Preisinformationen ließen sich problemlos finden. Das wichtigste Informationstool sind laut Nielsen Suchmaschinen wir Google oder Yahoo. Erst an zweiter Stelle folgen die Webseiten der Markenanbieter und Hersteller. Von den 89 Prozent der Internethaushalte, die schon online gekauft haben, wurden nur 1,5 Prozent wirklich enttäuscht. Dass trotzdem nicht mehr Produkte und Dienstleistungen online gekauft werden, hat unterschiedliche Gründe. Zunächst steht der Datenschutz nach wie vor in der Kritik. 44 Prozent der Befragten haben Bedenken, wie mit ihren Daten verfahren wird. Gut 15 Prozent empfinden die Onlineshops schlicht als "zu kompliziert". Daneben gibt es den Anteil der Internetnutzer, die an gewohnten Verhaltensweisen festhalten und im Netz primär das Informationsmedium und nicht den Vertriebsweg sehen. 32 Prozent stimmten zu, nur nach Informationen zu suchen, aber zum Kaufen den klassischen Einzelhandel zu bevorzugen.