Junge Union: Gesetzgeber muss Privatkopie einschränken
Daniel Walther, Bundesvorstandsmitglied der Jungen Union, hat in einer Presseerklärung nochmals darauf hingewiesen, dass der massenhaften Verbreitung von Raub- und Privatkopien wirksam entgegengetreten werden muss.
"Im Interesse aller Urheber und Musik- und Filmliebhaber muss der rot-grüne Gesetzgeber endlich der massenhaften Verbreitung von Raub- und Privatkopien wirksam entgegentreten. Die vorhandene Gesetzeslage stammt noch aus dem 'analogen Zeitalter', als der Kopie des Videofilms technische Grenzen gesetzt waren." Das erklärte Daniel Walther, Bundesvorstandsmitglied und medienpolitischer Sprecher der Jungen Union in einer Presseerklärung vom 12. Februar. Walther fordert daher "eine deutliche Einschränkung der Privatkopie". Außerdem sei es notwendig, einen rechtsstaatlich begrenzten Auskunftsanspruch gegen Internet-Service-Provider durchzusetzen. Walther hat damit nochmals den JU-Beschluss "Fluch der Raubkopien" bekräftigt, der kürzlich auf einem "filmpolitischen Empfang" am Rande der Berlinale vorgestellt worden war.