Keine Entspannung im Einzelhandel
Auch im Januar 2004 waren die Einzelhandelsumsätze gegenüber dem Vorjahresmonat weiter rückläufig, teilt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Die Negativentwicklung habe sich nur leicht abgeschwächt.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren die Umsätze im deutschen Einzelhandel auch im Januar 2004 gegenüber dem Vorjahresmonat erneut rückläufig. Anhand von vorläufigen Zahlen aus sechs Bundesländern ermittelten die Beamten aus Wiesbaden einen nominellen Rückgang (in jeweiligen Preisen) um 0,2 Prozent und einen realen Rückgang (in konstanten Preisen) um ein Prozent. Während sich die Umsätze im Nahrungsmitteleinzelhandel erneut positiv entwickelten (nominal: +1,9 Prozent; real: +0,9 Prozent), musste der Non-Food-Bereich auch zu Jahresbeginn starke Einbußen hinnehmen. Um nominal 1,9 Prozent und real 2,3 Prozent lagen die Umsätze hier im Januar 2004 unter den Werten vom Januar 2003. Besonders hart traf es den Versandhandel: Um 10,5 Prozent (nominal) bzw. zehn Prozent (real) gabe der Umsatz im Versandhandel nach. Der Januar hatte dieses wie auch letztes Jahr 26 verkaufsoffene Tage.