Leadtek und PNY erhöhen Konkurrenzdruck
Der Markt für PC-Grafiklösungen gerät zunehmend unter Druck. Leadtek und PNY ergänzen ihr ohnehin prall gefülltes Portfolio um neue Modelle und setzen auf Gelegenheitsspieler und Hardcoregamer.
Die Hersteller von Desktop-Grafikkarten kämpfen an mehreren Fronten. Der Anteil der Notebook-PCs im Vergleich zu Desktop-PCs wächst, die Preise für Grafikkarten sind im Verhältnis zu Komplett-PCs zu hoch, die Industrie stellt sich mit ihrer verwirrenden Produktpolitik selbst ein Bein. Allein in Deutschland bieten 16 Unternehmen Grafikkarten auf Basis verschiedener GeForce-Chipsätze an: Leadtek aus Berlin rundet jetzt sein Portfolio nach unten ab.
Markt wird enger für Grafikkarten
Das Modell "WinFast A180 TDH Cinema" (empf. VK: 120,- Euro) zielt mit niedrigem Preis, GeForce 4 MX 440-Chipsatz und einem eingebauten TV-Tuner auf den Consumermarkt. Zum Paket gehören die Spielevollversionen "Gun Metal" und "Big Mutha Truckers" sowie umfangreiche Software zur Videonachbearbeitung. Dazu Thorsten Doege, PM bei Leadtek: "Mit diesem Produkt und weiteren in dieser Richtung will Leadtek den Ansprüchen möglichst vieler Anwender gerecht werden."
PNY bringt Ende Juli drei neue Grafikkarten für 3D-Enthusiasten und Highendgamer auf den Markt. Die Modelle der Oberklasse ("Verto FX 5900", "Verto FX 5900 Ultra") wurden bereits in GamesMarkt.de Ausgabe 12/03 vorgestellt, darunter platziert PNY das neu angekündigte Volumenmodell "Verto FX 5600 Ultra" (empf. VK: 249,- Euro) mit 128 MB DDR-RAM und VGA/DVI/S-Video-Ausgängen. "Durch diese Erweiterung unserer Verto-FX-Produktserie können wir jetzt jedes Marktsegment bedienen", so Martin Haufschild, Niederlassungsleiter PNY. Der Handel kann die Karte mit verschiedenen Spielebundles bestellen, je nachdem, welches USK-Rating gewünscht ist: Das Maximalbundling besteht aus "Morrowind", "Master Rallye", "Incoming Forces", "Comanche 4" und "Splinter Cell".