Lego schreibt Rekordverlust
Nach einem extrem schlechten Weihnachtsgeschäft muss Spielwarenhersteller Lego einen Rekordverlust für das Jahr 2003 bilanzieren. Ein Wechsel in der Unternehmensführung und die Aufgabe von verlustreichen Geschäftsbereichen sollen das Traditionsunternehmen wieder in die Gewinnzone führen.
Mit 1,4 Mrd. Kronen (ca. 180 Mio. Euro) musste Spielwarenhersteller Lego für das Geschäftsjahr 2003 einen Rekordverlust verzeichnen. Der Umsatz gab um 25,6 Prozent auf 8,5 Mio. Kronen (rund 1,1 Mrd. Euro) nach. Unter anderem das extrem schlechte Weihnachtsgeschäft sei für das Minus verantwortlich. Das negative Ergebnis hat sich auch auf Unternehmensführung und Produktportfolio ausgewirkt. So übernahm Kjeld Kirk Kristiansen, ein Mitglied der Lego-Eignerfamilie, das Steuer des Traditionsunternehmen und entließ gleichzeitig COO Poul Plougmann sowie Fracesco Ciccolella, Entwicklungsleiter Lego. Zudem sollen unrentable Produktbereich eingestellt werden. Dazu gehörten auch die Lego-Computer- und Videospiele.