Leichte Einbußen bei SCE
Verglichen mit den Geschäftszahlen für den Gesamtkonzern verlief für Sony Computer Entertainment das 3. Quartal relativ stabil. Leichte Rückgänge bei Umsatz und operativem Gewinn sind auf Investitionen in zukünftige Hardware und Preissenkungen zurückzuführen.
Sony Computer Entertainment (SCE) hat das 3. Geschäftsjahresquartal mit einem leichten Rückgängen bei Umsatz und operativem Gewinn beendet. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz mit Spieleprodukten um 4,5 Prozent auf 367 Mrd. Yen (rund 2,8 Mrd. Euro). Der operative Gewinn gab um 1,6 Prozent auf 70,5 Mrd. Yen (ca. 529 Mio. Euro) nach. SCE führt den Umsatzrückgang, der auch durch steigende Softwareverkäufe nicht ausgeglichen werden konnte, auf Preissenkungen der Hardware im laufenden Geschäftsjahr in allen wichtigen Märkten zurück. Insgesamt lieferte SCE in den Monaten Oktober bis Dezember 2003 6,83 Mio. PlayStation-2-Konsolen (- 1,2 Mio.) und 1,02 Mio. Einheiten des Vorgängermodells aus (- 2 Mio.). Die Hardwareverkäufe sind laut Bilanzbericht in den Kernmärkten stabil geblieben. Die Nachfrage nach Software für das Sony-Flaggschiff erreichten hingegen ein neues Rekordniveau. Verglichen mit dem Vorjahresquartal lieferte der Konsolenhersteller 25 Mio. zusätzliche Kopien PS2-Software aus, was eine Gesamtauslieferungsmenge von 104 Mio. Spielen ergibt. Die inzwischen etwas in die Jahre gekommene PSone verliert gegenüber ihrer großen Schwester an Boden. Die Auslieferung von PSone-Spielen ging um 12 Mio. Stück auf zehn Mio. Einheiten zurück. Den leichten Rückgang beim operativen Gewinn erklärt der Konzern mit Investitionen in kommende Hardwaregenerationen.