Macrovision verdient trotz Rekordumsatz weniger
Trotz eines Rekordumsatzes von 29,2 Mio. Dollar hat Kopierschutzspezialist Macrovision im 2. Quartal 2003 einen um 30 Prozent niedrigeren Nettogewinn verbucht.
Macrovision, Entwickler von Kopierschutzsystemen für DVDs und CDs, hat für das 2. Quartal 2003 einen Rekordumsatz von 29,2 Mio. Dollar bilanziert. Das entspricht einer Steigerung um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (24,9 Mio. Dollar). Der Nettogewinn des Kopierschutzspezialisten fiel mit 4,6 Mio. Dollar jedoch um 30 Prozent niedriger aus als im 2. Quartal des Vorjahrs. Begründet wurde der Gewinnrückgang seitens Macrovision mit hohen Verlusten durch diverse Unternehmensinvestitionen. Ian Halifax, CFO Macrovision, zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Quartalsergebnis und setzt auf weitere Umsatzzuwächse: "Unsere Umsätze profitierten von einem starken DVD-Geschäft und einem stabilen Softwaregeschäft. Das 2. Quartal war aus verschiedenen Gründen wichtig für uns. Hervorzuheben wäre die strategische Partnerschaft mit Microsoft, die eine Kombination aus Kopierschutz und Digital-Rights-Management-Lösungen für Musik-CDs verfolgt." Halifax hält an früheren Prognosen fest und rechnet für das 3. Quartal mit einem Umsatz zwischen 27 und 29 Mio. Dollar. Für das Gesamtjahr prognostiziert Macrovision einen Umsatz zwischen 118 und 120 Mio. Dollar sowie einen Pro-forma-Gewinn pro Aktie in Höhe von 74 bis 76 Cent.