Mediatrend-Ted: Aktuelles Stimmungsbarometer der Branche
Seit Jahren ermitteln der Entertainment Media Verlag und seine Fachzeitschriften zum Jahreswechsel den Mediatrend-Ted. Das Resultat des jüngsten Stimmungsbarometers: 2003 war schon gut, 2004 wird noch besser.
Ob der allgemeine Abwärtstrend, den die Unterhaltungssoftwarebranche in den vergangenen zwei Jahren laut GfK hatte hinnehmen müssen, 2003 gestoppt werden konnte, ist noch offen. Die endgültigen Marktzahlen fürs letzte Kalenderjahr hat der VUD noch nicht publiziert. Dennoch scheinen weite Teile von Industrie wie Handel, das unterstreicht zumindest der aktuelle Mediatrend-Ted, dem Jahr 2003 eine deutlich bessere Performance zu attestieren: Knapp zwei Drittel (64 Prozent) aller Voten betonen, dass das vergangene Jahr besser (59 Prozent) oder deutlich besser (fünf Prozent) gelaufen ist als das Vorjahr.
Was nun tatsächlich den Ausschlag gegeben hat - die Absatzförderungskampagnen, die drastische Preissenkung beim GameCube zum Weihnachtsgeschäft, die zahllosen Bundleaktionen im Jahresendgeschäft, die starken Spieletitel? Genaues weiß man nicht. Ist auch egal, wenn die Rechnung unterm Strich stimmt. Und das scheint der Fall zu sein. Entsprechend zuversichtlich schaut die Branche ins laufende Jahr. Auch hier rechnen knapp zwei Drittel der an der Mediatrend-Ted-Umfrage beteiligten Unternehmen mit weiterem Aufschwung. Ganze 64 Prozent gehen davon aus, dass 2004 bei Games noch mehr Musik im Spiel sein wird als im Vorjahr. Immerhin 32 Prozent zeigen sich davon überzeugt, dass das Vorjahresniveau gehalten wird. Lediglich fünf Prozent sehen für dieses Jahr schwarz, besser: moderat schwarz. Denn selbst für diese gilt: Es könnte noch schlechter kommen. Gute Aussichten bescheinigen Mediatrend-Ted-Wähler indes der Leipziger Messe, die in diesem Jahr zum dritten Mal die GC - Games Convention auf Fachbesucher und Endverbraucher loslässt. Alle Ergebnisse des aktuellen Mediatrend-Ted finden Sie unter www.gamesmarkt.de/trendted