Metro steigert Gewinn trotz negativem Branchentrend
Dem Handelskonzern ist es 2003 gelungen, international und auch in Deutschland trotz schwieriger Rahmenbedingungen sein Wachstum fortzusetzen. Als "Wachstums- treiber" nannte Vorstandschef Körber unter anderem Media Markt und Saturn.
"2003 war für die Metro Group trotz des schwierigen Gesamtumfelds ein gutes Jahr. Es ist uns in weiten Bereichen gelungen, uns vom negativen Branchentrend abzukoppeln, und zwar auch in Deutschland." Das erklärte der Vorstandsvorsitzende, Dr. Hans-Joachim Körber, bei Vorlage der Bilanzzahlen. Und diese lauten wie folgt: Der Konzernjahresüberschuss stieg um 13,8 Prozent auf 571 Mio. Euro - höher als erwartet. Das Ergebnis je Aktie konnte von 1,36 Euro auf 1,52 Euro zulegen. Der Konzernumsatz wuchs um vier Prozent auf 53,6 Mrd. Euro, währungsbereinigt um 5,7 Prozent. Der Auslandsumsatz stieg um 6,1 Prozent, währungsbereinigt um zehn Prozent. Der Anteil des Auslands am Umsatz wuchs laut Konzernangaben "trotz des starken Euros" von 46,3 auf 47,2 Prozent. Das EBITDA stieg um 8,2 Prozent auf 2,61 Mrd. Euro. Das Investitionsvolumen lag 2003 laut Körber bei 1,8 Mrd. Euro und "erreichte damit das hohe Vorjahresniveau". Allein die Wachstumstreiber des Konzerns, Metro Cash & Carry sowie Media Markt und Saturn, eröffneten 91 neue Filialen.