Microsoft-Bilanz: 9,4 Mio. Xbox verkauft
Microsoft hat die Bilanz für das vierte Quartal und das Gesamtgeschäftsjahr vorgelegt. 13 Prozent mehr Konzernumsatz im Geschäftsjahr werden begleitet von einer achtprozentigen Umsatzsteigerung der Home & Retail Division.
Im jetzt bilanzierten Geschäftsjahr 2002/2003 erzielte Microsoft einen Nettogewinn von 9,99 Mrd. Dollar, dem gegenüber steht ein Nettogewinn von 7,83 Mrd. Dollar im vorangegangenen Fiskaljahr. Der Konzernumsatz erreichte im gleichen Zeitraum 32,19 Mrd. Dollar, das entspricht einer Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Umsatz von 28,37 Mrd. Dollar im letzten Jahr. Damit kann das Unternehmen fast jeden dritten eingenommene Dollar als Gewinn verbuchen. Die Kennzahlen für das vierte Quartal liegen bei 8,07 Mrd. Dollar Umsatz und 2,19 Mrd. Dollar Gewinn. Hervorgehoben wird das Abschneiden der Home & Retail Division, in der auch das Xbox-Geschäft beheimatet ist. 2,748 Mrd. Dollar bedeutet einen Umsatzzuwachs von acht Prozent für die Sparte. 9,4 Mio. Xbox-Konsolen sind laut Microsoft weltweit verkauft worden, davon 6,2 Mio. in den Vereinigten Staaten, 2,2 Mio. in Europa, im Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika und knapp 1 Mio. in Asien. Bis zum Ende des neuen Geschäftsjahres geht Microsoft von 14,5 bis 16 Mio. ausgelieferten Xbox-Konsolen aus. Den Onlineservice Xbox Live nutzen derzeit rund 500.000 User, in Redmond geht man von einer Verdoppelung dieser Zahl binnen Jahresfrist aus. Für das erste Quartal des neuen Fiskaljahres erwartet Microsoft einen Umsatz von 7,9 bis 8,1 Mrd. Dollar. Der operative Gewinn soll sich zwischen 3 und 3,1 Mrd. Dollar einpendeln.