Mit "Project Gotham Racong 2" im Temporausch

Mit "Project Gotham Racong 2" im Temporausch
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Schnelle Autos, furiose Rennen und bekannte Städte - in seiner zweiten Inkarnation setzt das Vorzeigerennspiel für Xbox auf alte Stärken und neue, durchdachte Xbox-Live-Feature, mit denen der britische Entwickler Bizarre Creations im Weihnachtsgeschäft punkten will.

Das für Ende November geplante "Project Gotham Racing 2" ist mitnichten das zweite Spiel der Serie. Denn das ebenfalls von Bizarre Creations seinerzeit für Dreamcast entworfene "Metropolis Street Racer" schuf die Grundlage für jene Faszination, die das zum Marktstart der Xbox-Konsole veröffentlichte "Project Gotham Racing" ausmachte: Eine prächtige Grafik, originalgetreue Städte und ein rundes Gameplay zeichneten den Ausnahmetitel im Genre aus. Vor allem aber sorgte das einzigartige Punktesystem in Form von "Kudos" für einen Motivationsschub, denn erstmals zählte in einem Rennspiel nicht nur die reine Rundenzeit, sondern auch der Fahrstil. Besonders viele Punkte hagelte es für elegante Drifts oder eine Fahrt entlang der Ideallinie.

"Project Gotham 2" erweitert das beliebte Kudos-System und belohnt erstmals auch perfekte Starts und unfallfreie Rennen mit Bonuspunkten, die weitere Strecken, Wagen, Lackierungen und diverse Gimicks freischalten. Auch grafisch hat sich einiges getan: Testete der Vorgänger die technischen Möglichkeiten der Xbox lediglich an, so beschert nicht nur die bessere Auslastung der Konsolenpower ein Grafikspektakel der Sonderklasse. "Wir haben in den letzten zwei Jahren die gesamte Spiele-Engine neu geschrieben", so Matthew Cavanagh, Producer und Level Designer bei Bizarre Creations. "Wurde beim ersten Teil noch der ganze Level auf einmal geladen, so benutzen wir jetzt eine Streamingtechnik, mittels derer wir Dateien im Hintergrund nachladen. So können wir eine deutlich höhere Detailfülle erreichen."

Neben der Polygonenanzahl der Fahrzeuge und Randobjekte wurde auch das Angebot der Rennstrecken erhöht. War der Vorgänger noch auf London, Tokio, New York und San Francisco beschränkt, können die Wettbewerbe nun in zehn Städten ausgetragen werden, darunter Barcelona, Edinburgh, Moskau und Yokohama. "Es gibt noch einen Extraparcours", verrät Cavanagh, "den Nürburgring. Obwohl die Strecke nicht mehr benutzt wird, denken doch viele, dass es die am besten gestaltete Rennstrecke überhaupt ist. Und die wollten wir natürlich mit ins Spiel nehmen." Auch an Autos wird nicht gespart: Vom Oldtimer bis zum neuesten Rennboliden stehen102 Wagen für eine Spritztour zur Verfügung. "Damit sind wir immer noch nicht bei 'Gran Turismo'-Zahlen angelangt, aber unser Augenmerk lag auf dem eigentlichen Rennen, nicht auf dem Tunen von Autos", so Cavanagh.

Eine besondere Rolle bei "Project Gotham 2" spielt die Unterstützung von Xbox Live. Neben den obligatorischen Multiplayerrennen ist erstmals vorgesehen, dass im Singleplayermodus erspielte Bestzeiten in Ranglisten im Netz präsentiert werden können. Schafft es ein Spieler unter die ersten hundert Fahrer der Welt, wird sein "Ghost" auf den Server geladen. Dieser "Ghost"-Fahrer kann dann von anderen Spielern auf deren Xbox übertragen und als neuer Gegner genutzt werden, beispielsweise, um sich neue Fahrtaktiken anzueignen. Besonders stolz ist das Bizarre-Team darauf, dass es ihm gelungen ist, jeden Teil des Spiels als herausfordernden Wettbewerb zu gestalten.

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