"Movie Jack"-Streit: S.A.D. schlägt zurück

"Movie Jack"-Streit: S.A.D. schlägt zurück

Das Ulmer Softwarehaus S.A.D. hat in einer Stellungsnahme zur Einstweiligen Verfügung gegen die Software "Movie Jack" den Bundesverband Phono scharf angegriffen und bezichtigt Gerd Gebhardt der Beleidigung.

Das Ulmer Softwarehaus S.A.D. - Software Animation Design hat in einer Stellungsnahme zur Einstweiligen Verfügung gegen die Software "Movie Jack" den Bundesverband Phono scharf angegriffen und bezichtigt den Vorsitzenden Gerd Gebhardt der Beleidigung. Der Bundesverband hatte am 4. Februar mitgeteilt, eine Einstweilige Verfügung gegen einen Software-Patch zum Kopierschutzknacken erwirkt zu haben. Gerd Gebhardt bezeichnete in dieser Stellungsnahme S.A.D. indirekt als "Software-Unternehmen, das an den Leistungen von Kreativen und Produzenten schmarotzen" wolle. Dies will das Ulmer Unternehmen nun nicht unkommentiert lassen. In einer Pressemitteilung vom Freitag stellt S.A.D. folgendes klar: Tatsächlich sei am Mittwoch eine einstweilige Verfügung eingegangen. Betroffen sei jedoch nicht die Software "MovieJack", sondern der Kopienzähler "Copy Count", welcher ab sofort nicht mehr angeboten werden dürfe. "MovieJack" und seine Schwesterprogramme seien weiterhin im Handel und bei S.A.D. erhältlich und "selbstverständlich legal". Darüber hinaus wirft S.A.D. Gerd Gebhardt vor, die "Stimmung für die anstehende gerichtliche Auseinandersetzung mit beleidigenden Äußerungen in Richtung S.A.D. vergiftet" zu haben und kündigte an, dagegen gerichtlich vorzugehen.

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