Nokia Deutschland über den N-Gage Start

Nokia Deutschland über den N-Gage Start
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Mads Winblad, Geschäftsführer Nokia Unterhaltungselektronik, äußerte sich über N-Gage Start, -Positionierung und Zukunftspläne.

Mads Winblad zeigte sich in einer heutigen Pressekonferenz sehr zufrieden über den N-Gage-Start - insbesondere in Europa -, wenngleich man noch keine konkreten Verkaufszahlen nennen wollte. "Wir liegen im Plansoll", so Winblad. Die Verkaufstrategie beim Nokia N-Gage ist auch weiterhin vorrangig auf Flächenmärkte und Telekommunikationsanbieter fokussiert: "60 Prozent der Verkäufe laufen über den Telekommunikationschannel", so Winblad. Schließlich könne man über diesen Vertriebskanal weit mehr Leute erreichen als über den traditionellen Gameshandel, so Winblad weiter. Eine Preissenkung ist für Winblad im Moment kein Thema, trotz subventionierter Verträge im Mobilfunkbereich. "Auf die Preise der Anbieter haben wir keinerlei Einfluss. Der Trend geht aber verstärkt in Richtung Handy ohne Vertrag, und da hat das Gerät einen attraktiven Preispunkt", meint Winblad. Dennoch setzt man in der Anfangsphase noch klar auf den Hardcore-Gamer als primäre Zielgruppe, um diese als Multiplikatoren nutzen zu können. "In den nächsten Wochen werden wir weitere Kampagnen launchen, die auf den Massenmarkt ausgerichtet sind", skizzierte Winblad die weitere Stoßrichtung. Den Game Boy Advance will Nokia nicht als direkten N-Gage-Konkurrenten sehen: "Das N-Gage ist ein völlig neuartiges Gerät und erschließt als erstes den Markt des Mobile-Online-Gaming". Zufrieden zeigte sich Winblad auch mit der Nutzung der N-Gage-Arena: "In den ersten zehn Tagen haben 5000 User pro Tag das Spieleportal benutzt." Auch hier sieht er Deutschland im internationalen Vergleich im vorderen Feld.

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