Nokia nennt Softwarevertriebspartner

Nokia nennt Softwarevertriebspartner

Nokia hat die GC in Leipzig genutzt, um Verbrauchern, Handel und auch der Presse in Deutschland weitere Details zur N-Gage-Vermarktung mitzuteilen. Der Handyhersteller wird seine Plattform aktiv als Publisher unterstützen und hat u. a. mit NBG einen Vertriebsvertrag über die Software geschlossen.

Am 7. Oktober startet mit N-Gage ein vierter Plattformanbieter sein Engagement im Spielemarkt. Auf der GC in Leipzig hat der finnische Handyhersteller Nokia weitere Details seiner Vermarktungsstrategie enthüllt: Neben zahlreichen namhaften Gamespublishern wird Nokia selbst auch Spiele für seine Plattform entwickeln. Der Vertrieb der hauseigenen Software soll über zwei Distributoren erfolgen. Hierfür ausgewählt wurden NBG und Brightpoint. Nokia setzt also auf erfahrene Unternehmen, die mit speziellem Know-how im Telekommunikations- bzw. Spielehandel aufwarten können.

Ebenfalls zur GC hat Nokia einen weiteren Coup annonciert: Die Finnen haben Teile der Vermögenswerte von Sega.com erworben. Filetstück der Akquisition war das Sega Network Application Package (SNAP). Die SNAP-Technologie für Multiplayer-Gaming soll ein wesentlicher Bestandteil des N-Gage-Spielerlebnisses werden. Dazu soll parallel zum Verkaufsstart der Hardware auch die "N-Gage Arena" releast werden. Dabei handelt es sich um einen Onlineservice, der am ehesten mit Xbox Live vergleichbar ist. Der Zugang zur N-Gage-Arena soll vorerst kostenlos bleiben. Auf Anfrage erklärte Nokia, mit der Einführung von Abogebühren sei frühestens im kommenden Jahr zu rechnen.

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