Onlinegamer sind keine Einzelgänger

"EverQuest"-Spieler sind keine vereinsamten Freaks, sondern sozial sehr aktiv.
"EverQuest"-Spieler sind keine vereinsamten Freaks, sondern sozial sehr aktiv. © None

Das uralte Klischee des einsamen Computerfreaks kann danke einer neuen Studie ad acta gelegt werden: Onlinegamer sind sozial sehr aktiv.

Laut einer Studie der Nottingham Trent University spielen drei Viertel der Onlinegamer am liebsten mit Freunden. Mehr als die Hälfte gehen sogar so weit, die sozialen Bestandteile der Games als wichtigsten Grund für ihr Interesse zu nennen. Für die Studie wurden 540 Spieler des MMORPG "EverQuest" befragt. Die meisten von ihnen waren männlich - dieses Klischee konnte also leider nicht ausgemerzt werden. Allerdings befand sich zumindest in der Gruppe der Erwachsenen ein beachtlicher Frauenanteil. Eine Zockerin kommt hier auf fünf Männer.

Leider ist gerade für Jugendlich, Gewalt in Spielen immer noch sehr wichtig. 20 Prozent ballern sich am liebsten durch die Freizeit im virtuellen Raum. Bei Erwachsenen sind es hingegen nur vier Prozent. Mit zunehemder Reife, werden demnach spielerische Inhalte wichtiger als rohe Gewalt.

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