PC-Spezialist: Hohe Steuern verschlingen Zuwächse
In den ersten neun Monaten 2003 ist PC-Spezialist operativ deutlich gewachsen. Die Vorsteuerzuwächse von 17,2 Prozent werden allerdings durch hohe Abgabenlasten belastet.
In den ersten neun Monaten 2003 hat das Franchiseunternehmen PC-Spezialist nach vorläufigen Zahlen das Ebit um 17,2 Prozent auf ca. 3,4 Mio. Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern und Minderheiten stieg noch stärker an, nämlich um 18,8 Prozent auf 3,8 Mio. Euro. Unter anderem durch den konstanten Ausbau der Franchisenehmer um 23,3 Prozent auf 1223 Partner (Vorjahr: 993) wurde der Umsatz um 35,3 Prozent auf 11,5 Mio. Euro gesteigert. Wie bereits in den vorangegangenen Quartalsberichten bilanziert, hatte die neue Steuergesetzgebung eine hohe außerordentliche Abgabenbelastung zur Folge. Daher erreicht der Konzernüberschuss zum 30. September trotz des starken operativen Wachstums mit ca. 1,9 Mio. Euro nur Vorjahresniveau. Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf ca. 51 Cent, bereinigt um Steuereffekte läge es bei ca. 58 Cent und damit um 11,5 Prozent über dem Vorjahr. Die endgültigen Zahlen will PC-Spezialist am 25. November vorlegen.