PC-Spezialist: Steuergesetzgebung drückt Ergebnis

PC-Spezialist: Steuergesetzgebung drückt Ergebnis

In den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahrs 2003 hat die PC-Spezialist Franchise AG zwar mehr umgesetzt, der Konzernüberschuss gab aber u. a. aufgrund des neuen Steuervergünstigungsabbaugesetzes um fast 15 Prozent nach.

Die neue Steuergesetzgebung und die stark gesunkenen Durchschnittspreise für IT-Produkte haben in den ersten beiden Quartalen 2003 (Ende 30. Juni) das Ergebnis der PC-Spezialist Franchise AG belastet. Zwar konnte die Aktiengesellschaft in den bilanzierten sechs Monaten den Umsatz um 28,7 Prozent auf 7,2 Mio. Euro steigern, dass neue Steuervergünstigungsabbaugesetz sorgte aber gleichzeitig für einen Rückgang des Nettogewinns um 14,9 Prozent auf 1,3 Mio. Euro. Der Umsatzanstieg wurde zu großen Teilen durch verstärkte Warenumsätze über die Zentrale realisiert. Die Unternehmensführung geht jetzt nicht mehr davon aus, im Gesamtjahr einen Konzernumsatz zwischen 15,7 und 16,7 Mio. Euro zu erreichen, und hat sich daher entschlossen, an der Prognose für das Gesamtjahr nicht weiter festzuhalten. Zu einer neuen Prognose über die Geschäftsentwicklung konnte sich der Vorstand nicht durchringen, da die Auswirklungen der Steuerpläne der Bundesregierung auf das Verbraucherverhalten nicht kalkulierbar seien.

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