Preiswerter GameCube pusht Nintendo-Umsatz
Nintendo hat die Kennzahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs veröffentlicht. Die Preissenkungen bei GameCube haben dem japanischen Traditionsunternehmen gute Umsätze gebracht.
Nintendo hat die Kennzahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs veröffentlicht. Demnach beläuft sich der in den Monaten April bis Dezember erreichte Umsatz auf 439,6 Mrd. Yen (ca. 3,3 Mrd. Euro). Das operative Ergebnis kam auf 102,6 Mrd. Yen (rund 774 Mio. Euro). Gleichzeitig gab der Konsollenhersteller bekannt, dass man die Verkaufsziele für GameCube und Game Boy Advance nicht ereichen werde. Bis zum 31. März dieses Jahres hatte Nintendo bis zu sechs Mio. GameCube-Konsolen verkaufen wollen. Diese Vorgabe wird aller Voraussicht nach um rund eine Mio. Einheiten verpasst. Ebenso sind die geplanten 20 Mio. verkauften Einheiten GBA bis zum Ende des Geschäftsjahrs offenkundig nicht mehr zu erreichen. Nintendo geht davon aus, gut zwei Mio. Geräte weniger als geplant zu verkaufen. Daher und aufgrund des starken Yens, hat das japanische Traditionsunternehmen auch die Prognosen für das Gesamtjahr korrigiert. Statt wie bisher von bis zu 550 Mrd. (ca. 4,1 Mrd Euro) geht man nun von bis zu 510 Mrd. Yen (rund 3,8 Mrd. Euro) Umsatz aus. Ebenso wird ein Rückgang beim operativen Gewinn erwartet. Die Prognose wurde von 95 Mrd. Yen (rund 716 Mio. Euro) für das 4. Quartal auf 85 Mrd. Yen (ca. 641 Mio. Euro) zurückgestuft. Nintendo hat weder Zahlen zu den einzelnen Quartalen noch Angaben zum Nettogewinn oder Vergleichswerte zu den Vorjahresquartalen veröffentlicht.